CASE STUDY · SOFTWARE LÖSUNGEN

Messdaten im Millisekunden-Takt

Die Forschungsgemeinschaft Feuerfest erfasst mit neuer Software achtmal so viele Messpunkte, umgesetzt in weniger als zwei Wochen.

Go-Live Anfang April 2024 | Höhr-Grenzhausen, Westerwald

KUNDE

Forschungsgemeinschaft Feuerfest e.V.

PRODUKTE

Feuerfeste Erzeugnisse für Hochtemperaturanwendungen

LEISTUNG

Neuentwicklung der Erfassungssoftware für ein Messsystem

ERGEBNIS

Über 400 statt 50 Messpunkte pro Sekunde

50 Messpunkte reichten nicht mehr.

Die Forschungsgemeinschaft Feuerfest e.V. ist eine international agierende Forschungseinrichtung. Sie fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet feuerfester Erzeugnisse für Hochtemperaturanwendungen, von der Grundlagenforschung bis zur öffentlich geförderten Gemeinschaftsforschung, und arbeitet dabei eng mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammen.

Eines ihrer Messsysteme fragte 50 Messpunkte pro Sekunde ab. Für die aktuelle Erfassung und Analyse der Daten war das zu wenig. Dazu kam die Stabilität: Die serielle Verbindung, die das Prüfverfahren erforderte, und die zugehörige Bestandssoftware führten immer wieder zu technisch inkonsistenten Prüfläufen.

Nach eigenen Analysen bat die Forschungsgemeinschaft digiply um eine Zweitmeinung.

FORSCHUNGSGEMEINSCHAFT FEUERFEST E.V.

Forschung für Hochtemperaturanwendungen

AUSGANGSLAGE

Zwei Probleme, ein Messsystem

Die Datenmenge und die Zuverlässigkeit der Erfassung bremsten den Laboralltag gleichermaßen.

50 / s

Zu wenige Messpunkte

Die Abfragehäufigkeit von 50 Messpunkten pro Sekunde reichte für die Erfassung und Analyse der Daten nicht mehr aus.

Seriell

Herausforderungen bei Prüfläufen

Serielle Verbindung und Bestandssoftware führten immer wieder zu technisch inkonsistenten Prüfläufen.

Das gemeinsame Ergebnis der Zweitmeinung: Eine neue Softwarelösung ist notwendig.

VORGEHEN

Zweitmeinung, dann Neuentwicklung

Das Institut hatte keine eigenen Kapazitäten frei, die Lösung musste aber schnell stehen. Deshalb übernahm digiply die Entwicklung, agil und in enger Abstimmung mit dem Labor.

Projektstart war Ende März 2024, der Go-Live folgte Anfang April 2024.

01. Gemeinsame Analyse

Die detaillierte Analyse mit dem Labor legte fest, was die Software leisten muss. Sie ist auf die spezifischen Bedürfnisse des Labors zugeschnitten.

02. Steuerung und Abfrage über das Netzwerk

Die neue Software steuert die Messsysteme und fragt die Daten deutlich schneller über eine Netzwerkverbindung ab.

03. C# und .NET für Windows

Umgesetzt für die Windows-Plattform, in einem Projektzeitraum von weniger als zwei Wochen.

UMSETZUNG

Achtmal mehr Messpunkte, stabile Prüfläufe

Mehr Daten pro Sekunde

In weniger als zwei Wochen stieg die Abfragehäufigkeit der Messsysteme auf über 400 Messpunkte pro Sekunde. Die Zahl der erfassten Datenpunkte hat sich damit verachtfacht.

Stabilität und Zuverlässigkeit

Die stabile Datenerfassung macht die Prüfläufe technisch konsistent durchführbar und Materialprüfungen zeitlich effektiver. Das Institut kann sich auf die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren, statt von technischen Schwierigkeiten aufgehalten zu werden.

FAZIT

Mehr Daten, präzisere Auswertungen

Die Forschungsgemeinschaft hat ihre Datengrundlage erheblich erweitert. Auswertungen für die Weiterentwicklung feuerfester Erzeugnisse werden dadurch noch präziser.

Das Projekt zeigt, wie sich eine zeitkritische Entwicklung mit fachspezifischen Anforderungen agil und erfolgreich umsetzen lässt.